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Kulturelle Bildung an deutschen Schulen

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Bildung ist die zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Kulturelle Bildung fördert insbesondere die Persönlichkeitsentwicklung, die Ausdrucksfähigkeit und die Kreativität von Kindern und Jugendlichen. Musik, Theater, Bildende Kunst, Film, Tanz oder Literatur helfen ihnen, sich zu selbstbestimmten, weltoffenen und verantwortungsbewussten Individuen zu entwickeln.

Ob Kinder und Jugendliche kulturelle Bildung erfahren, hängt allerdings stark vom Elternhaus ab.

Deswegen gibt es das Projekt Kreativpotentiale: Indem die allgemeine Schulbildung von kultureller Bildung durchwoben ist, öffnet sie sich und bietet den Rahmen für die optimale Entfaltung von Potentialen – und alle Kinder und Jugendliche können von ihr profitieren.

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Gute Schulen unterstützen Kinder und Jugendliche, sich zu selbstbewussten, weltoffenen und verantwortungsbewussten Individuen zu entwickeln. Das Programm Kreativpotentiale hilft Schulen, kulturelle Bildung nachhaltig in Unterricht und Ganztag zu verankern.

Als eines von aktuell neun Bundesländern nimmt auch Hessen am Programm Kreativpotentiale teil. Eine der hessischen „KulturSchulen“ ist die Richtsbergschule (RGS) in Marburg. Sie hat sich bereits vor vielen Jahren auf den Weg zur Schule mit kulturellem Profil gemacht.

Entdecken Sie, wie die Lehrer und Schüler dort den Schulalltag erleben.

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Hamed, das Musiktalent

Hamed ist 18 Jahre alt, stammt aus Afghanistan und ist als Flüchtling nach Deutschland gekommen. An der Richtsbergschule kann er sein künstlerisches Talent ausleben. Durch die Musik hat Hamed innerhalb kürzester Zeit Freunde gefunden und Deutsch gelernt. Zudem hilft sie ihm dabei, seine Erlebnisse als Flüchtling zu verarbeiten und anderen davon zu berichten.

Saskia, die Teamplayerin

Saskia ist 15 Jahre alt. Aufgrund einer Erkrankung des motorischen Zentrums im Gehirn benötigt sie etwas mehr Zeit für die Erledigung von Aufgaben. Der inklusive Aspekt kultureller Bildung auf der Richtsbergschule ermöglicht es ihr, den Schulalltag viel besser zu meistern. So offenbarte sich eine ihrer großen Stärken: Wie stark sie in einem Team (mit-)wirken kann. So kann Saskia die Schule und ihre Klassengemeinschaft viel entspannter genießen.

Tobi, der Durchstarter

Tobi ist 12 Jahre alt und hat schon ein ziemlich klares Bild davon, was er will und wo es hingehen soll. Er ist vielseitig interessiert und begeisterungsfähig. Umso mehr profitiert er an der Richtsbergschule von einer auf ihn abgestimmten Förderung, künstlerischen Ansätzen im Unterricht und einem besonderen Angebot im Ganztag. So kann er seine Potenziale voll ausschöpfen.

Frau McKoy, die Ermöglicherin

Frau McKoy ist seit ihrem Referendariat Lehrerin an der Richtsbergschule. Sie hat dort die pädagogische Arbeit lieben gelernt. Denn durch das Konzept der hessischen Kulturschule bekommt sie die Chance und die Möglichkeiten, Schüler zu Eigeninitiative und Engagement zu motivieren und mit Hilfe interaktiver Lehrmethoden den Lernerfolg zu steigern.

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Marcus Kauer schildert, welche Aufgaben er im Hessischen Kultusministerium wahrnimmt und wie er gemeinsam mit der Stiftung Mercator das Projekt „Kreativpotentiale“ in Hessen umsetzt.

Er skizziert die zentralen Herausforderungen, die Schulen bei der Verankerung von kultureller Bildung im Unterricht und im Ganztag meistern müssen – und welche Unterstützung und Lösungen sie dafür erhalten.

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Marcus Kauer ist Referent für kulturelle Bildung im Kultusministerium Hessen und war zuvor zehn Jahre Lehrer an der Richtsbergschule in Marburg. Dort hat er den Wandel hin zu einer Schule mit kulturellem Profil in Gang gesetzt und begleitet.

„Wenn wir an kulturelle Bildung denken, geht es nicht um die zwei Stunden Musik und Kunst. Es geht um Projekte, die Schule nachhaltig bereichern.“

Marcus Kauer über seine Aufgaben als Referent für kulturelle Bildung.

Was ist das Projekt Kreativpotentiale?

„Ein systemisch, strukturell wirksames Programm, stetig zu optimieren, zu evaluieren und zu begleiten.“

Marcus Kauer über seine Position im Projekt Kreativpotentiale als Referent für kulturelle Bildung am Kultusministerium in Hessen.

„Meine wichtigsten Begleiter wurden die Schülerinnen und Schüler.“

Marcus Kauer über den Beginn des Transformationsprozesses der Richtsbergs- Gesamtschule hin zu einer Kulturschule.

„Sollen wir den Virenbefall tanzen? Solche Fragen kommen immer.“

Marcus Kauer über die besonderen Herausforderungen im Transformationsprozess hin zu einer Kulturschule.

„Betroffen von der Transformation zur Kulturschule sind...“

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Nordrhein-Westfalen

Projekt: KREATIVPOTENTIALE UND LEBENSKUNST NRW 
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Klicken, um zum Bildungsportal des Ministeriums zu gelangen.

Rheinland-Pfalz

Projekt: GENERATION K
Ministerium für Bildung
Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Klicken, um zur Seite von Generation K zu gelangen.

Saarland

Projekt: KULTUR_LEBEN!
Ministerium für Bildung und Kultur
Klicken,
um zur Seite des Ministeriums zu gelangen.

Niedersachsen

Projekt: SCHULE:KULTUR!
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersächsisches Kultusministerium
Klicken, um zur Seite des Ministeriums zu gelangen.

Bremen

Projekt: KREATIVPOTENTIALE BREMEN
Senatorin für Kinder und Bildung, Senator für Kultur 
Klicken, um zur Seite der Senatorin zu gelangen.

Hessen

Projekt: KULTURSCHULE HESSEN
Hessisches Kultusministerium
Klicken, um zur Seite des Ministeriums zu gelangen.

Brandenburg

Projekt: ERPROBEN, VERNETZEN, VERANKERN - KULTURELLE BILDUNG AN SCHULEN IN DIE FLÄCHE 
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Klicken, um zur Seite des Ministeriums zu gelangen.

Schleswig-Holtstein

Projekt: SCHULE TRIFFT KULTUR - KULTUR TRIFFT SCHULE
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Klicken, um zur Seite des Ministeriums zu gelangen.

Berlin

Projekt: Kreativpotentiale Berlin
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Klicken, um zur Seite von Kreativpotentiale Berlin zu gelangen.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern

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Die teilnehmende Schule entwickelt ihr individuelles kulturelles Schulprofil – wie zum Beispiel: 
• Einrichtung eines ganztägigen Schulangebots mit attraktiven künstlerischen Aktivitäten
• Individualisiertes Lernen in fächerübergreifenden Projekten
• Programme und Methoden, mit denen Schüler zu selbstständigem Lernen motiviert werden 
• Fächerübergreifende Schaffung kreativer, ästhetischer und experimenteller Zugangsweisen zu Lerninhalten
• Unterstützung von Lehrkäften bei der Umsetzung von diversifizierten Arbeitsweisen und Methoden

1. Phase:

Die Bildungs- und Kulturministerien verfolgen das Ziel,  kulturelle Bildung besser im Schulsystem zu verankern. Die Stiftung Mercator unterstützt sie dabei. Sie fördert so beispielsweise den Austausch zu Zielsetzungen, Strategien und Methoden – über verschiedenen Ressorts, Fachabteilungen und über Landesgrenzen hinweg.

2. Phase:

Die Ministerien entwickeln ihr jeweils eigenes Landesprogramm zur Stärkung der kulturellen Bildung in Schulen. Die Stiftung Mercator begleitet sie dabei. Die Landesprogramme beinhalten u.a.:
• Fortbildungen und Beratungen für Schulen und Künstler
• Maßnahmen zur Qualitätssicherung kultureller Bildungsaktivitäten, wie etwa Leitfäden zur Evaluation
• Personal- und Sachmittel, um innovative Methoden im Unterricht und attraktive Angebote im Ganztag zu erproben

3. Phase:

Eine Schule, die am jeweiligen
Landesprogramm teilnimmt,
wird über mehrere Jahre
umfassend beraten und begleitet.
Darüber hinaus findet eine Vernetzung
mit anderen beteiligten Schulen statt,
sodass sie sich gegenseitig im
Entwicklungsprozess unterstützen
können.

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Dr. Fabian Krahe
Projektmanager
+49 201 24522-857
fabian.krahe@stiftung-mercator.de

Stiftung Mercator GmbH
Huyssenallee 40
45128 Essen
stiftung-mercator.de

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